QR-Code im Unterricht in 15 Minuten!

Ziel dieses Beitrags: In 15 Minuten QR-Codes im Unterricht anwenden können! Let’s go!

Dies ist ein QR-Code. Manche wissen alles darüber, andere (fast) nichts. Man kann einen solchen QR-Code mit einer App auf dem Smartphone oder Tablet scannen und wird, je nach hinterlegtem Inhalt, entweder zu einer Internetseite im Browser geführt, eine neue Email, ein Kalendereintrag oder Wifi-Einstellungen werden erstellt, oder es zeigt sich ein bestimmter Text. Der QR-Code oben führt zu meinem Blog.

Um diese kleinen Dinger für Lehrer interessant zu machen, bedarf es eigentlich nur einer Internetverbindung, einer Scan-App (ab iOS 11 kann das auf iPhones die werkseitige Kamera-App) auf dem Schüler-Smartphone (welches vermutlich jeder Schüler permanent bei sich trägt) und einer guten Idee, was der QR-Code „anrichten“ soll.

Wie mach‘ ich so ’n Ding?

Zum Erstellen der kleinen Quadrate kann man diverse Apps/Webseiten verwenden. Für den schnellen Gebrauch reduziert: Ich nutze für die schnelle Nutzung am liebsten die Seite Duckduckgo (in lang: https://duckduckgo.com. Dies ist eine Suchmaschine wie Google mit besserem Datenschutz.) und gebe im Eingabefeld einfach „qr code [platzhalter]“ ein, wobei der Klammerterm für dasjenige steht, was man im QR-Code unterbringen möchte. Das von Duckduckgo erzeugte Bild herunterladen und dort plazieren, wo man es benötigt. (Alternativen, die man nicht zwingend braucht, gibt es aber auch beispielsweise hier und hier.)

Wie scannen meine Schüler es?

Die Schüler brauchen einen QR-Scanner (bspw. den NeoReader, den es für jedes Smartphone gibt):

AdroidiPhone/iPadWindows-PhoneBlackberry

(Falls gewünscht, Alternativen: Verschiedene Gratis-Apps auf verschiedenen Smartphone-Betriebssystemen (iOS/Android/Windows-Phone/Blackberry) finden sich hier. Bei iOS reicht ab Version 11 aber – wie oben angemerkt – die Kamera-App.)

Wofür kann ich’s gebrauchen?

Ideen zur Umsetzung im Unterricht:

  • Feedback Webseite mit QR-Code aufrufen lassen (Schüler scannen vom gebeamten Bild oder vom im Raum ausgehängten DIN A4-Blatt; die Tür funktioniert gut zum Aufhängen) – Schüler brauchen dann nicht den komplexen Websitenamen erst von der Tafel abschreiben und dann im Browser eintippen!
  • QR-Codes auf Aufgabenblätter drucken, um bspw. YouTube-Lernvideos für zuhause zu verlinken. Tobias Raue hat weitere Beispiele und nennt QR-Codes „die ideale Brücke zwischen analogen Arbeitsblättern und der digitalen Welt“, was ich teile. Schüler sind motivierter, wenn sie mit ihrem Handy etwas scannen, als wenn sie sich womöglich noch an Papas Rechner setzen und eine YouTube-Adresse im Browser eingeben. Die Hürde erscheint mir jedenfalls bei meiner Klientel zu hoch.
  • QR-Codes zum Drucken der Lösungen zu Aufgaben auf das Aufgabenblatt. Die Schüler können dann selbst kontrollieren, ob ihre Lösung korrekt ist.

Andere haben hier noch mehr inkl. Beispielen durch Kollegen sehr schön zusammengefasst. Werdet kreativ!

Wie bringe ich das meinen Schülern bei?

Erstens: Wahrscheinlich können die das sowieso. Ansonsten funktioniert es im Englischunterricht vielleicht mit diesem Video:

In deutscher Sprache (Sorry, Kollegen, ist natürlich schon länger am Markt.):

Und an alle erfahrenen Nutzer da draußen: Ideen und Vorschläge sind total erwünscht. Für noch nicht nutzende Kollegen allerdings: Keep it short and simple.

Nicht genug? Lernhäppchen dazu.

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